Außenarbeitsgruppen

Das prägende Element in diesem Einsatzbereich ist der Wunsch nach einer langfristigen Zusammenarbeit.

Die Heidelberger Werkstätten übernehmen Tätigkeiten in den Betrieben vor Ort. Im jeweiligen Betrieb werden die Außenarbeitsgruppen der Heidelberger Werkstätten, die jeweils acht bis zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassen, durch sogenannte Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung begleitet.

Diese Fachkräfte, die vor Ort die Leitungs- und Betreuungsfunktion übernehmen, werden ebenfalls von der Werkstatt gestellt. Sowohl die Mitarbeitenden als auch das betreuende Personal bleiben in diesem Szenario bei der Werkstatt angestellt und das Gesetz zur Arbeitnehmerüberlassung bleibt unberührt.

Die Unternehmen profitieren so in Zeiten schwieriger Personalgewinnung von zusätzlichen Arbeitskräften und berichten regelmäßig vom Gewinn an sozialer Kompetenz. Und auch für die Menschen mit Behinderung ist die Arbeit in einer Außenarbeitsgruppe ein großer Gewinn. Die Erfahrung, Teil der Belegschaft eines namhaften Unternehmens zu sein, stärkt nicht nur ihre Kompetenzen, sondern auch ihr Selbstbewusstsein.