„Was im Internet ist, bleibt im Internet“

SAP informierte in Workshop über Fallstricke von Social Media und Webnutzung

Welche Gefahren lauern im Internet und in den sozialen Medien, wie kann man damit umgehen, und was muss sonst noch alles beachtet werden, wenn Apps und andere Programme genutzt werden? Um Antworten auf diese Fragen ging es in einem Workshop, der von SAP für Klientinnen und Klienten der Werkstatt angeboten wurde.

Regelmäßige Nutzung 

Das Angebot traf auf großes Interesse und wurde sehr gut angenommen. Insgesamt nahmen 15 Personen an der Schulung teil, die von drei Mitarbeiter*innen von SAP sowie zwei betreuenden Kräften aus der Werkstatt begleitet wurde. „Das Internet und die sozialen Medien werden auch von vielen Menschen mit Behinderung regelmäßig genutzt. Wir freuen uns sehr darüber, dass SAP auch diese Menschen im Blick hat und mit diesem toll organisierten Workshop dazu beigetragen hat, ihnen den Umgang mit Apps und Webseiten zu erleichtern“, so Winfried Monz, Vorstand der Lebenshilfe Heidelberg.

Schon bei der Abfrage, welche Apps genutzt werden, zeigte sich, dass das Handy bei den Teilnehmenden unterschiedlich im Einsatz ist. Viele nutzen bereits verschiedene Apps, insbesondere WhatsApp und Social Media, während andere das Handy nach wie vor noch hauptsächlich zum Telefonieren verwenden.

Sicherheit im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt des Kurses war die Sicherheit im Umgang mit den verschiedenen sozialen Medien. „Was im Internet ist, bleibt im Internet“ lautete das Motto, auf dessen Basis dafür sensibilisiert wurde, sich genau zu überlegen, welche Informationen man von sich preisgeben möchte. Auch der Umgang mit Spam-Nachrichten und Spam-Anrufen sowie die Gefahren, die von Viren und Fake-Profilen ausgehen, wurden besprochen. Um sehr anschaulich zu zeigen, wie einfach solche Fake-Profile erstellt werden können, wurde über eine KI ein Bild generiert, das Taylor Swift mit dem Papst an einem Strand zeigt.

Für alle, die dies wollten und noch nicht hatten, wurde zudem ein Passwortschutz auf dem eigenen Handy eingerichtet. Darüber hinaus wurde das Thema Cybermobbing aufgegriffen. Hier gab es teilweise auch persönliche Erfahrungsberichte aus der Gruppe. Neben dem Thema Sicherheit in sozialen Medien wurde außerdem gemeinsam die App Google Earth auf den jeweiligen Handys installiert. Am Ende des Workshops wurde alles Gelernte noch einmal anhand einer übergreifenden Liste mit Do‘s und Dont‘s vertieft.

Guter Austausch und lebensnahe Tipps

„Insgesamt gab es einen guten Austausch in der Gruppe und die vielen lebensnahen Tipps kamen bei den Teilnehmenden sehr gut an. Dadurch, dass der Workshop von so vielen Personen begleitet wurde, konnte gut auf die unterschiedlichen Fragen der Teilnehmenden eingegangen werden“, freut sich Amelie Grundwald vom Sozialdienst der Werkstatt, die die Schulung mit organisiert hatte.

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