Laut für die Kleinsten: 1.000 Euro für die Kindergärten Pusteblume
Aus einer gemeinsamen Leidenschaft für Extreme Metal ist eine Initiative entstanden, die Musik und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Unter dem Motto „Metal = Inklusion“ möchten mehrere Freunde rund um den Metal-Fan Oskar Zawadzki künftig in einem Verein aktiv werden und zeigen, dass die Metal-Szene nicht nur für Offenheit und Zusammenhalt, sondern auch für inklusive Teilhabe steht.
Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist dabei die Barrierefreiheit bei Konzerten. Menschen sollen unabhängig von möglichen Einschränkungen die Möglichkeit haben, die Musik live zu genießen und Gemeinschaft zu erleben.
Rund 100 Besucher beim „Forget The Rest Grillfest 3.0“
Für ihr Benefizkonzert „Forget The Rest Grillfest 3.0“ hatten sich die Organisatoren die Kindergärten Pusteblume als Spendenempfänger ausgesucht. Auf die Einrichtung waren sie über das Internet aufmerksam geworden.
Das Open-Air-Konzert fand Ende Mai in Ottos Waldschenke in Heidelberg statt. Auf der Bühne standen die Bands Demento, Nocturnal Silence, Satao und PakChoi. Rund 100 Besucherinnen und Besucher kamen zu der Veranstaltung und unterstützten die Aktion mit Spenden. Zum Erfolg des Benefizkonzerts trugen auch die beteiligten Bands bei: Sie verzichteten auf ihr Fahrgeld, so dass ein größerer Teil der Einnahmen dem guten Zweck zugutekommen konnte.
Unterstützung kommt direkt den Kindern zugute
Dank der Unterstützung von Gästen, Bands und Helfenden kam eine Spendensumme von 1.000 Euro zusammen. Dieser Betrag wurde nun an die Kindergärten Pusteblume übergeben.
„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und danken herzlich für die tolle Idee und dass dabei an uns gedacht wurde“, sagt Heike Funk, Leitung der Kindergärten Pusteblume. „Es ist schön zu sehen, wie Menschen ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik nutzen, um soziale Projekte zu unterstützen. Die Spende kommt direkt den Kindern zugute und hilft uns dabei, ihre Entwicklung bestmöglich zu fördern.“
Für die Organisatoren soll das Konzert keine einmalige Aktion bleiben. Geplant ist, künftig jährlich eine Benefizveranstaltung auszurichten und dabei jeweils eine soziale Einrichtung zu unterstützen.

