Gute Stimmung und neue Einblicke in den Arbeitsalltag
Viele Menschen wissen, dass es Werkstätten für Menschen mit Behinderung gibt, oder haben den Namen Heidelberger Werkstätten schon einmal gehört. Aber nicht jeder hatte schon einmal die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von den modernen und vielfältigen Angeboten zu machen, mit denen die Beschäftigten der Werkstatt in ihrem Arbeitsleben begleitet und gefördert werden.
Beim Tag der Offenen Tür in der Werkstatt in Sandhausen am 20. Juli hatten alle Interessierten, Angehörigen und Menschen aus der Nachbarschaft Gelegenheit, dies zu ändern.
Volles Tagesprogramm mit viel Unterhaltung
Mit einem bunten Rahmenprogramm und bei schönem Sommerwetter war für alle etwas dabei – vom Mitmachaktionen und Infoständen über eine Autogrammstunde mit dem SV Sandhausen bis hin zum Kinderschminken für die kleinen Gäste. Für das leibliche Wohl war mit mehreren Food Trucks gesorgt, JackyVox sowie die Band The Lightnings lieferten fetzige Musik und Auftritte der Ballettschule Lack, des ehemaligen Werkstatt-Klienten Roland Schiefer mit der Panflöte sowie einer Volkstanzgruppe, in der ebenfalls eine Klientin mittanzte, sorgten für beste Unterhaltung. Und auch das Mitmachen wurde belohnt: Bei einer Tombola gab es als Hauptpreis zwei Übernachtungen in einem Hotel in Mannheim zu gewinnen. „Bei uns hier in der Werkstatt ist eigentlich immer gute Stimmung und wir freuen uns, dies heute auch unseren Gästen zeigen zu können“, so Jessica Saile, die als Gruppenleiterin in der Werkstatt arbeitet.
Der Sandhausener Bürgermeister Hakan Günes ließ es sich nicht nehmen, bei der Veranstaltung vorbeizuschauen und bei der Eröffnung ein Grußwort zu sprechen. „Die Heidelberger Werkstätten sind besonders, indem sie Menschen mit Behinderung unter anderem berufliche Orientierung bieten. Es ist gut und wichtig, beim Tag der offenen Tür zu präsentieren, was hier Beeindruckendes entsteht und alles geleistet wird. Wir sind froh und stolz, einen Standort in unserer Hopfengemeinde zu beherbergen“, so Günes.
Arbeitsabläufe und Maschinen vorgestellt
Nach der Begrüßung der vielzähligen Gäste konnten diese dann im Rahmen von Führungen die unterschiedlichen Bereiche der Werkstatt besichtigen und so direkte Einblicke in den Arbeitsalltag in den verschiedenen Arbeitsbereichen bekommen.
Neben dem Tagesablauf konnten sie hierbei auch die neuesten Maschinen und neu gestalteten Räume kennenlernen und mehr darüber erfahren, welche Aufträge aus der Industrie derzeit bearbeitet werden. Unter den Kunden der Werkstatt in Sandhausen befinden sich bekannte Namen wie Heidelberger Druckmaschinen und Pro-Minent, aber auch kleinere Unternehmen wie die ortsansässige Firma Kletti. Ebenso mit ihrem Arbeitsgerät präsentierten sich die Mitglieder der Außenarbeitsgruppe der Werkstatt, die auf Firmen- und Schulgeländen sowie auf privaten Anwesen in der Grünflächenpflege tätig sind.
„Der Tag der offenen Tür war für uns eine tolle Gelegenheit zu zeigen, welche gewinnbringenden Arbeiten bei uns verrichtet werden und dass wir mit unseren Maschinen und Produkten immer am Puls der Zeit und auf dem neuesten Stand der Technik sind“, so Wolfgang Thon, geschäftsführender Leiter der Heidelberger Werkstätten und Vorstand der Lebenshilfe Heidelberg. „Und natürlich freue ich mich auch sehr über das gelungene Rahmenprogramm, das allen Beteiligten viel Spaß machte und einen Eindruck davon vermittelte, wie gut die Stimmung bei uns ist. Unser Dank gilt dem Team am Standort Sandhausen, dem Werkstattleiter Bernd Schmitteckert und besonders Jessica Saile, die den Tag mit viel Einfallsreichtum und Herzblut organisiert hat.“
Einige Impressionen von dem schönen Tag gibt es hier in der Bildergalerie.

