Berichte, Ehrungen und Kunst

Mitgliederversammlung 2024 mit viel Informationen und einigen Neuerungen

Am 27. November lud die Lebenshilfe Heidelberg zur jährlichen Mitgliederversammlung in die Cafeteria der Heidelberger Werkstätten. In einer Gesprächsrunde mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Theo Klauß stellten die geschäftsführenden Leitungen der vier Bereiche sowie der Vorstand die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres vor. Insgesamt zeichnet sich ab, dass das dauerhaft dringliche Thema der Personalgewinnung nach wie vor hohe Priorität hat, hierbei aber bereits einige Fortschritte erzielt werden konnten. Ein weiteres Kernthema ist das verstärkte Vorantreiben des Themas Inklusion, unter anderem durch die anstehende Planung eines eigenen Inklusionsbetriebs.

Ehrungen und Danksagung an Prof. Theo Klauß

Neu in diesem Jahr war die Ehrung langjähriger Mitglieder des Vereins auf der Mitgliederversammlung. Geehrt werden von nun an Lebenshilfe-Heidelberg-Mitglieder, die seit mehr als 25 Jahren dabei sind. Die weiteren Stufungen der Ehrenurkunde umfassen 40, 50, 60 und 70 Jahre. Insgesamt 59 Mitglieder sind bereits länger als ein Vierteljahrhundert bei der Lebenshilfe Heidelberg, von denen fünf ihre Urkunde direkt auf der Versammlung entgegennahmen: Isolde Badelt (46 Jahre), Shirin Panahi-Bota (37 Jahre), Ursula Marquetant (35 Jahre), Roland Winkler (35 Jahre) sowie der Überreicher der Urkunden Prof. Theo Klauß selbst (25 Jahre), der seine Ehrung von Aufsichtsrat Jürgen Dernbach übergeben bekam.

Prof. Theo Klauß ist nicht nur Mitglied seit 25 Jahren, sondern leitet seit 2000 auch die Geschicke des Vereins, zunächst als Vorstandsvorsitzender und seit Einführung eines hauptamtlichen Vorstands als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Im kommenden Jahr wird er den Vorsitz des Aufsichtsrats niederlegen und als einfaches Aufsichtsratsmitglied die Geschicke des Vereins weiter mit begleiten. Auf seiner somit letzten Mitgliederversammlung als Vorsitzender überbrachte ihm Jürgen Dernbach den riesigen Dank des Vereins für die außergewöhnlich lange und sehr erfolgreiche Ausübung des Amtes und überreichte ein Kunstwerk als Geschenk. Prof. Klauß dankte seinerseits den Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern sowie allen hauptamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen für die stets sehr fruchtbare Zusammenarbeit.

Wirtschaftliche Entwicklung

Im Anschluss stellte Jürgen Dernbach den Mitgliedern die wirtschaftliche Entwicklung für das Jahr 2022 vor und präsentierte die Zahlen der einzelnen Bereiche sowie das Gesamtergebnis mit einem insgesamt gesteigerten Umsatzerlös im Vergleich zum Jahr 2021. Der Verein steht auf einer soliden wirtschaftlichen Basis.

Grußwort der Stiftung Lebenshilfe Heidelberg

Das Grußwort der Stiftung Lebenshilfe Heidelberg überbrachte deren Vorstandsvorsitzender Siegbert Moraw, der sich zudem bei allen Mitarbeitenden bedankte und vom neuen Stiftungsbeirat berichtete, in dem zum ersten Mal auch zwei Menschen mit Beeinträchtigung vertreten sein werden. Prof. Klauß bedankte sich bei der Stiftung sehr herzlich für deren langjährige Unterstützung des Vereins und den kontinuierlich großen Einsatz für die Belange der Menschen mit Beeinträchtigung.

Bericht aus dem Bereich lebensKUNST

Mit einem Vortrag zum Thema „Kunst und Inklusion – Kunst als Ausdruck der Inklusion und Weg zur Teilhabe“ präsentierte in einem bunten und unterhaltsamen Programmpunkt zudem die Dipl.-Kunstpädagogin Barbara Schmidt die Aktivitäten des Bereichs lebensKUNST. Anhand einer anschaulichen Präsentation stellte sie die vielfältigen Aktivitäten vor, die sie für insgesamt rund 50 Teilnehmende anbietet, und die seit vielen Jahren sehr gut angenommen werden.

Vorgestellt wurden zudem die inklusiven Kunstseminare und -projekte, die seit 2013 gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg durchgeführt werden. Im Rahmen inklusiver Lehrveranstaltungen und Projekte arbeiten hierbei Künstler mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe zusammen, um gemeinsam Neues zu erkunden und voneinander zu lernen. Seit vier Semestern werden diese Seminare geleitet von Alina von Hayn und Linda Streubel, die anhand eigener Präsentationen den Mitgliedern der Lebenshilfe Heidelberg die Highlights der Zusammenarbeit vorstellten – unter anderem eine gemeinsame Reise nach Luzern sowie das Projekt „Träumen und Denken“, das sich schwerpunktmäßig mit Sprache beschäftigt. Bei der Vorstellung mit dabei waren auch die Lebenshilfe Künstler Stephan Kayser, Dieter Morano und Michael Schüfer, der auch einen eigenen Text präsentierte.

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