Wo immer Menschen miteinander leben und arbeiten, kann es zu Missständen, oder sogar zu im schlimmsten Fall zu Übergriffen und Gewalt kommen. Menschen mit Behinderungen sind dabei einem besonderen Risiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist es für die Lebenshilfe, aktiv zu werden und wirksame Vorkehrungen zu treffen.
Vielleicht haben Sie sich bereits an Mitarbeitende, Kolleginnen, Kollegen, Vorgesetzte oder eine lokale Beschwerdestelle gewandt und es kam zu keiner Lösung? Besteht eventuell die Befürchtung, dass durch eine Beschwerde das eigene Arbeitsverhältnis oder die Betreuung für einen Angehörigen gefährden werden könnten? Oder Sie sind sich einfach nur unsicher, wie Sie sich verhalten sollen, wenn Sie Zeuge von unsensiblen, unpassenden oder grenzüberschreitenden Verhaltensweisen von Kolleginnen und Kollegen bzw. Mitarbeitenden gegenüber Betreuten werden?
Kostenlos, unabhängig und einfach erreichbar
Bei Missständen aller Art können sich Menschen, die von der Lebenshilfe betreut und unterstützt werden, deren Eltern, Verwandte und Freunde sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe nun an die bundesweite unabhängige Beschwerdestelle für die Lebenshilfe, kurz Bubl, wenden. Beschwerden können telefonisch, per E-Mail, WhatsApp oder schriftlich übermittelt werden. Angesiedelt ist Bubl in Hannover bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. und alle Anfragen werden kostenlos, unabhängig und falls gewünscht anonym bearbeitet.
Dies Beschwerdestelle ist jeden
Dienstag von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 9 Uhr bis 12 Uhr
zu erreichen unter:
Telefon: 08000 118 018
Außerhalb der Sprechzeiten kann eine Nachricht hinterlassen werden und es erfolgt ein Rückruf.
Weitere Kontaktmöglichkeiten sind:
E-Mail: info@bubl.de
Postalisch: LVG & AFS Nds. e. V.; Stichwort: Bubl; Fenskeweg 2; 30165 Hannover
Auf der Website www.bubl.de findet sich neben weitere Informationen zudem auch ein Button zur direkten Kontaktaufnahme via WhatsApp.

