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Blick über den Tellerrand

  • Auszubildende der Sparkasse Heidelberg absolvierten Sozialprojekt bei der Lebenshilfe Heidelberg

Heidelberg, 17.12.2018. Künftige Bankmitarbeitende müssen sich nicht nur in Sachen Finanzen auskennen – auch Werte wie Verantwortung und Engagement spielen in der Ausbildung eine wichtige Rolle. Darum führt die Sparkasse Heidelberg mit ihren Auszubildenden Sozialprojekte durch, in denen diese Kompetenzen gestärkt werden. In diesem Jahr hatten elf Auszubildende des Jahrgangs 2017 eine Woche lang Gelegenheit, die unterschiedlichen Einrichtungen der Lebenshilfe Heidelberg kennenzulernen.

Schnell wurde klar: Der Austausch und die Begegnungen, die durch das Projekt in den Kindergärten Pusteblume, im Wohnverbund der Lebenshilfe Heidelberg und bei den Heidelberger Werkstätten geschaffen wurden, sind ein echter Gewinn für beide Seiten. Nach einer Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Thomas Diehl, Vorstand der Lebenshilfe Heidelberg, der die Aufgaben, Ziele und Angebote der Lebenshilfe Heidelberg vorstellte, erfolgte gleich am ersten Projekttag eine Aufteilung in drei Gruppen, mit denen es direkt in medias res ging.

Tatkräftige Unterstützung und neue Begegnungen

Die tatkräftige Unterstützung im Alltagsbetrieb der Lebenshilfe-Einrichtungen ermöglichte den Auszubildenden einen Blick über den Tellerrand und den Kontakt zu Menschen, zu denen sie sonst oft wenig oder gar keinen Bezug haben. Wie viel sie in der Woche erleben und lernen konnten, zeigten die Auszubildenden im Anschluss an das Projekt in einer sehr anschaulichen Präsentation.

Multimedial und mit viel Liebe zum Detail aufbereitet, ließen sie hierbei im Schulungszentrum der Sparkasse in Schwetzingen vor vielzählig erschienenen Vertretern des Sparkassen-Managements, ihren Ausbildungskollegen aus anderen Jahrgängen und Gästen der Lebenshilfe Heidelberg ihre Eindrücke und Erlebnisse Revue passieren.

Unbefangen in Kontakt treten

Dabei schlüpften sie jeweils in die Rolle eines Vertreters von Wohnverbund, Werkstatt oder Kindergarten, der einem außenstehenden Interessenten die Lebenshilfe Heidelberg vorstellt. Wie sieht der Arbeitsalltag in der Werkstatt aus? Wie gehen Kinder mit und ohne Behinderung in der Pusteblume aufeinander zu und wie gelingt es, alle Kinder gleichwertig mit einzubeziehen? Was wird im Wohnverbund unternommen, um ein familiäres Miteinander zu schaffen und was bedeutet es eigentlich konkret, wenn von der Integration und der Inklusion von Menschen mit Behinderung die Rede ist?

Die gut informierten Antworten auf diese Fragen zeigten, wie viel die Auszubildenden mitgenommen haben aus ihrer Woche bei der Lebenshilfe. Und, was vielleicht noch viel wichtiger ist: Wie einfach es war, anfängliche Berührungsängste zu überwinden und wie schnell es ging, mit den Menschen unbefangen in Kontakt zu treten.

Pressekontakt:

Katrin Kanellos
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lebenshilfe Heidelberg e.V.
Tel.: (06221) 339 23-13
E-Mail: katrin.kanellos(at)lebenshilfe-heidelberg.de

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