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Die pädagogische und therapeutische Arbeit

Erziehungsziele

Soziales Lernen ist ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit. Die Kinder sollen lernen, sich gegenseitig in ihrer individuellen Besonderheit anzunehmen. Sie sollen lernen, mit Stärken und Schwächen umzugehen und ihren eigenen Weg im Zusammenleben mit anderen zu finden.

Freude am Leben, emotionale Sicherheit, Selbstständigkeit und soziale Kompetenz sind unsere wichtigsten Erziehungsziele. Wir sehen das Kind als ganze Person, bei der die körperliche, emotionale und geistige Entwicklung zusammengehören.

Unsere Arbeit orientiert sich an den Fähigkeiten der Kinder. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, benötigt seine Zeit in seinen Entwicklungsstufen, in seinen Erfahrungsräumen und bei Lernschritten.

Förderschwerpunkte

Unsere Förderschwerpunkte auf der Grundlage des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten sind:

  • basale (grundlegende, ganzheitliche) Förderung
  • Förderung sozialer, emotionaler und affektiver Fähigkeiten
  • kognitive Förderung
  • Spielen und kreatives Tun
  • Kommunikationsmöglichkeiten (nonverbal und verbal)
  • Logopädie
  • Sehförderung
  • musische Erziehung
  • Sensomotorik, motorische Förderung (auch Physiotherapie) und Psychomotorik
  • Sensorische Förderung (auch Ergotherapie)
  • Lebenspraktische Erziehung/Förderung der Selbstständigkeit
  • Umwelterfahrungen
  • Schulvorbereitung.

Entwicklungs- und Förderpläne werden in Absprache aller Mitarbeiterinnen, die das Kind betreuen, erarbeitet. Die Entwicklung der Kinder wird unterstützt durch feste Bezugspersonen, einen rhythmisierten Tagesablauf, einen überschaubaren Rahmen in der Gruppe mit situativen und geplanten Aktivitäten, gruppenübergreifende Angebote und therapeutische Einzelförderung.

In unseren Kleinkindgruppen werden acht Kinder unter drei Jahren betreut. In unseren heilpädagogischen Kleingruppen werden sechs und in den Integrationsgruppen jeweils 16 Kinder bis zum Schuleintritt betreut.

Die Gruppe ist der Raum, in dem das Kind positive und auch negative Erfahrungen sammelt und lernt, damit umzugehen. Es tritt in Bezug zur Welt und erfährt sich als Individuum. Es macht erste autonome Schritte. Wir bieten den Kindern eine Lebenswelt, in der sie sich angenommen und respektiert fühlen.