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Lebenshilfe im Verbändebündnis gegen AfD-Anfrage im Bundestag

AfD diskriminiert Menschen mit Behinderung

Montag, 23.04.2018

Der Bundesvorstand der Lebenshilfe hat am vergangenen Freitag eine Erklärung zu einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag zu "Schwerbehinderte in Deutschland" abgegeben. In ihrem Antrag verknüpft die AfD Behinderung, Migrationshintergrund und Verwandtenehen und knüpft so an Nazi-Propaganda an. Der Bundesvorstand der Lebenshilfe ist entsetzt über die Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Damit werden Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund diskriminiert.

Schon im 21. März 2017 hatten Bundesvorstand und Bundeskammer beschlossen, Lebenshilfe und AfD sind nicht vereinbar! Als Reaktion auf die Anfrage der AfD-Fraktion hat nun ein breit gefächertes Verbändebündnis entschieden, mit einer halbseitigen Groß-Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 22. April Position gegen die AfD zu beziehen. Zu der von der Bundesvereinigung Lebenshilfe sowie 17 weiteren Verbänden unterzeichneten Anzeige "Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit" geht es hier.

Als Offener Brief wird dies auch an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gesandt. Die komplette Stellungnahme der Lebenshilfe können Sie auch hier nachlesen.