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Kampagne "Das Soziale zurück in die Politik!"

Lebenshilfe Heidelberg setzt sich mit 50 anderen Organisationen für politische Mitbestimmung ein

Zwischen den vielen Wahlwerbebotschaften der Parteien zur Bundestagswahl sind in Heidelberg in diesen Tagen auch Plakate zu sehen, die zwar eine deutliche politische Forderung transportieren und ein buntes Logo aufweisen, aber keiner Partei zuzuordnen sind.

Wer da mitmischt im Wahlkampf, ohne gewählt werden zu wollen, sind die Liga der freien Wohlfahrtspflege Heidelberg und das Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung mit der Kampagne "Das Soziale zurück in die Politik!". Die Lebenshilfe Heidelberg ist eine der 51 Mitgliedsorganisationen des Bündnisses.

Für einen gut funktionierenden Sozialstaat

Die Kampagne ruft in der Schlussphase des Wahlkampfes alle Menschen, die wenig Geld haben und auf einen gut funktionierenden Sozialstaat angewiesen sind, auf, nicht zu resignieren und bewusst wählen zu gehen.

Benachteiligte, Arme und Niedrigeinkommensbezieher sollten für ihre Interessen eintreten, damit „das Soziale zurück in die Politik“ kehre, so die Kernforderung der Kampagne, die selbst aber keinen Wahlaufruf für eine bestimmte Partei macht, sondern mehr konkrete Sozialpolitik für alle von allen Parteien einfordert. „Wer gewählt wird, können dann alle selbst entscheiden“, so die Sozialverbände.

Vielfältige Aktionen in Heidelberg

Je mehr Menschen an den geplanten Aktionen teilnehmen und/oder sich zu gemeinsamen Teilnahme verabreden, umso erfolgreicher wird die Kampagne.

Folgende Termine sind geplant:

  • Dienstag, 5. September: Veranstaltung zum Kampagnenstart. Als Redner/Experten aus dem Sozialbereich sind mit dabei: Prof. Andreas Kruse, Leiter des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg; Ulrike Hahn, Vorstand Einrichtungen und Werke der Diakonie Baden; Jürgen Borchert, Sozialrichter a.D. (Halle 02, 19:30 Uhr)
  • Samstag, 9. September: Performance zur Wahl(11 Uhr Willy-Brandt-Platz, 12 Uhr Bismarckplatz, 13 Uhr Uniplatz)
  • Samstag, 16. September: Abschlusskundgebung. Zum Abschluss der Kampagne soll es laut werden bei einer Kundgebung mit vielen Musikinstrumenten und Geräuschen der Teilnehmer, um „Das Soziale zurück in die Politik!“ zu bringen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen Pfeifen, Flöten, Trompeten, Rasseln o. Ä. mitbringen und sich damit Gehör verschaffen (Anatomiegarten, 11 Uhr)
  • Am Mittwoch, 13. September, findet darüber hinaus ein weiterer öffentlichkeitswirksamer Termin am Bahnhofsvorplatz statt: Die GeschäftsführerInnen und/oder Vorstände aller 51 Organisationen treffen sich zu einem gemeinsamen Pressefoto und rufen dazu auf, zur Wahl zu gehen und die Straßenaktionen zu besuchen. 

Den Flyer zur Kampagne mit weiteren Hintergrundinformationen können Sie sich hier ansehen.

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