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Hospital-Gelände: Öffentlicher Spaziergang

Stadt Heidelberg lud Interessierte zu Rundgang mit anschließender Dialogveranstaltung in den Heidelberger Werkstätten

Mit den ersten Abrissmaßnahmen startet in diesem Tagen auf dem ehemaligen Hospital-Gelände in Heidelberg-Rohrbach die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers. Mit einem direkt an die Werkstatt in der Freiburger Straße angeschlossenen Neubau eines Förder- und Betreuungsbereichs (FuB) ist als einer der Nutzer auch die Lebenshilfe Heidelberg mit an Bord.

Am vergangenen Donnerstag lud die Stadt Heidelberg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Spaziergang über die Fläche ein. Hierbei zeigten die städtischen Planer auch erstmals die neueste Überarbeitung des Rahmenplans, die – wie der Gemeinderat im Juli vergangenen Jahres beschlossen hat – zehn Prozent mehr Wohnraum vorsieht. Am 9. Juni möchte der Gemeinderat den Bebauungsplan für das Gelände verabschieden.

Thomas Diehl, Vorstand der Lebenshilfe Heidelberg, hatte bei dem Rundgang Gelegenheit, den zahlreich erschienenen Interessierten die Aufgaben der Heidelberger Werkstätten näherzubringen und detaillierter das Konzept des FuB-Neubaus vorzustellen. Auf insgesamt 650 Quadratmetern und mit einem direkten Übergang zum Werkstattgebäude soll dieser 26 erwachsenen Menschen mit einer schweren und mehrfachen Behinderung das bestmögliche Umfeld für ihren Alltag bieten.

Neben der Lebenshilfe Heidelberg nutzen auch das Collegium Academicum (CA), das ein Studierendenwohnheim mit 200 Plätzen plant, und das Montessori-Zentrum, das auf dem Areal eine Schule und eine Kindertagesstätte eröffnen wird, den Rundgang, um ihre Projekte vorzustellen. Im Anschluss an den informativen Spaziergang lud die Stadt Heidelberg alle Teilnehmer zu einem vertiefenden Dialog und Austausch in die Cafeteria der benachbarten Heidelberger Werkstätten ein, bei dem weitere Fragen beantwortet wurden.

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