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Die Pusteblume-Konzeption

Ein Konzept, drei Häuser

Zurzeit gibt es 15 Gruppen mit etwa 150 Kindern in unseren Häusern.

Aufgrund des Bedarfs an Plätzen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ist unsere Einrichtung stetig gewachsen. Wir haben die Schwerpunkte unserer Arbeit immer wieder der Zeit angepasst. So gibt es seit zwanzig Jahren unsere Integrationsgruppen, und seit 2010 können wir auch einjährige Kinder inklusiv betreuen.

Die unterschiedlichen Gruppenangebote bieten für jedes Kind den angemessenen Rahmen, sich geborgen zu fühlen, Vertrauen zu fassen, zu wachsen und zu lernen.

Jedes Kind mit besonderem Förderbedarf hat die Möglichkeit, in eine größere Gruppe zu wechseln, wenn diese, in Absprache mit den Eltern, als angemessener Entwicklungs-Lernort erscheint.

Die Kinder aller Gruppen begegnen sich in der Halle, im Haus oder Garten, auf dem Spielplatz, bei Besuchen in anderen Gruppen oder bei gruppenübergreifenden Aktivitäten. Sie erkunden ihre Umwelt gemeinsam, machen Ausflüge, besuchen Veranstaltungen. Sie sitzen jeden Morgen und Nachmittag im Stuhlkreis zusammen, feiern Fastnacht und Ostern, das Herbstfest und den Advent zusammen. Und alle Kinder können bei allen gruppenübergreifenden Aktivitäten mitmachen, die wir anbieten: zum Beispiel beim Turnen, Schwimmen oder Kochen, bei Rhythmik, Musik, Werken oder Puppenspiel sowie bei aktuellen Projekten.

Unsere Konzeption ist das Fundament für alle Häuser. Deshalb ist ein Hauswechsel für die Kinder auch möglich und gut begleitet.

In den so genannten Schulkindergarten nehmen wir körper- und mehrfachbehinderte Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr auf, geistig behinderte Kinder und Kinder, die Erziehungshilfe benötigen, ab dem vollendeten dritten Lebensjahr. Den Regelkindergarten besuchen Kinder ohne Behinderung aus Heidelberg, meist aus dem Stadtteil. In unserer inklusiven Kleinkindgruppe betreuen wir acht Kinder mit und ohne Behinderung, die ein bis drei Jahre alt sind.