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Gut eingebunden: Neue Wohnungen im Mark Twain Village

Neue Außenwohngruppen bei Rundgang vorgestellt

Montag, 20.03.2017

Von linkes: Valentina Schenk, Elke Hessenauer, Peter Pfennigs, Ursula Marquetant, Theo Klauß und Rolf Hermann.

Günstig wohnen in Heidelberg und dann noch halbwegs zentral – das ist mitunter nicht einfach, denn die Mieten für Wohnungen in guten Lagen sind hoch. Gerade für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ist es aber wichtig, nicht ins Abseits zu geraten und gut eingebunden in die städtische Infrastruktur und das soziale Miteinander in ihrem Viertel zu wohnen und zu leben.

Für zwölf Männder und Frauen, die jeweils zu viert in Außenwohngruppen leben, wurde der Wohnverbund im Konversionsviertel Mark Twain Village, dem ehemaligen US-Quartier in der Südstadt, fündig. Im September wurden die neuen Wohnungen bezogen und nun gilt es, sich einzuleben und heimisch zu werden.

Bei einem Rundgang konnten sich – geführt von Elke Hessenauer, Leiterin des Wohnverbunds – Prof Dr. Theo Klauß, Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe Heidelberg, seine beiden Aufsichtsratskollegen Ursula Marquetant und Peter Pfennigs sowie Valentina Schenk, Leiterin der Kindergärten Pusteblume, und Bettina Bauer-Teiwes, Leiterin der Offenen Hilfen, einen Eindruck von den hellen und geräumigen Vier-Zimmer-Wohnungen machen.

Schon jetzt fühlen sich die Bewohner sehr wohl in den neuen vier Wänden und in der neuen Umgebung. Mit dem neuen Nahversorgungszentrum nördlich der Rheinstraße, das ab diesem Frühjahr gebaut wird, werden dann auch die Versorgungswege noch einfacher werden.

Von den Erlösen des letztjährigen Weihnachtsspendenaufrufs des Wohnverbunds konnten bereits einige neue Einrichtungsgegenstände wie neue Fernseher und eine neue Schrankwand angeschafft werden. Geplant ist darüber hinaus – da drei der Menschen bereits im Rentenalter sind – die Umstellung auf behindertengerechte Duschzugänge.